Salz und Eis

Seen und Flüsse mit Süßwasser beginnen bei 0° zu gefrieren. Das Meer jedoch noch nicht. Meerwasser mit einem Salzgehalt von 4% gefriert erst bei etwa -2°.

Aus diesem Grund wird im Winter bei eisigen Bedingungen Salz auf die Fahrbahn gestreut. Dazu wird das Streusalz meist mit Sole versetzt, damit es nicht so leicht vom Wind verweht wird. Das Salz bewirkt, dass der Gefrierpunkt des Wassers auf etwa -20° herabgesetzt wird.Dadurch wird die Unfallgefahr auf den Straßen im Winter deutlich verringert. Bei zu starker Streuung von Salz kann aber die Natur darunter leiden: das Salzwasser fließt in den umliegenden Boden. Baumarten wie Linde, Fichte und Ahorn sind besonders empfindlich gegenüber zu hoher Salzkonzentration. Bei Haustieren kann Salz zu Entzündungen an den Pfoten führen. Außerdem rosten Eisenteile an Fahrzeugen schneller.

Wer schmilzt zuerst?

Du benötigst

  • 2 Eiswürfel
  • 2 Teller
  • Salz

Versuch

  • Lege auf jeden Teller einen Eiswürfel. Bestreue einen davon mit Salz und beobachte, wie lange es dauert, bis die beiden Eiswürfel geschmolzen sind.

Eiswürfelkette

Du benötigst

  • Mehrere Eiswürfel
  • Salz
  • Teller

Versuch

  • Wenn du Salz auf einen Eiswürfel streust, so schmilzt das Eis an dieser Stelle. Wenn es aber kalt genug ist, so erstarrt das Wasser wieder zu Eis. Das kannst du ausnutzen, um aus Eiswürfel eine Eiswürfelstange zu erzeugen:
  • Streue auf den ersten Eiswürfel etwas Salz, dann drückst du den zweiten Eiswürfel fest darauf. Zwischen beiden Eiswürfeln ist es jetzt so kalt, dass das Wasser die beiden Eiswürfel "zusammengefriert". Nun streust du auf den zweiten Würfel wieder Salz, drückst den dritten fest drauf, und so fort.