Salzwelten Hallstatt

Schauplatz Archäologie im ältesten Salzbergwerk der Welt

Mit rund 177.000 Besucherinnen und Besuchern im Jahr 2017 sind die Salzwelten Hallstatt eine wichtige Attraktion von überregionaler Bedeutung. Die Standseilbahn nutzen 141.000 Personen, das ergibt eine Gesamtbesucheranzahl von 318.000 Personen.

Standseilbahn und Skywalk
Die Berg- und Talfahrt kann auch getrennt vom Schaubergwerk gebucht werden. Der Weg bis zur 2013 errichteten Aussichtsplattform Hallstatt Skywalk „Welterbeblick“ sowie die Standseilbahn sind barrierefrei ausgebaut. Im ehemaligen Wehrturm „Rudolfsturm“  ist heute ein Restaurant untergebracht, im ersten Stock gibt es eine kostenlose Dauerausstellung über Johann Georg Ramsauer, der die ersten wissenschaftlichen Ausgrabungen im Hochtal durchführte.
Die Standseilbahn ins Hochtal von Hallstatt überwindet  325 Höhenmeter in etwa 3 Minuten. Der Skywalk „Welterbeblick“ bietet einen einmaligen Blick über die UNESCO Welterberegion Hallstatt - Dachstein.

Gräberfeld
Von der Bergstation Standseilbahn gehen Besucherinnen und Besucher etwa 20 Minuten bis zum  Start der Tour im ehemaligen Knappenhaus. Der Weg führt über ein ehemaliges Gräberfeld, nachdem die „Hallstattzeit“ (800-450 v. Chr.) benannt wurde. An 13 Stationen werden über Schautafeln und ein kostenloses APP Informationen zu Geschichte und Salzabbau geboten.

Älteste Holztreppe Europas, Rutschen, Grubenbahn und Salzsee
Seit 7.000 Jahren wird in Hallstatt der wertvolle Rohstoff Salz gefördert.  Den Schwerpunkt der Führung liegt auf der geschichtlichen Bedeutung Hallstatts und der Salzgewinnung. Ebenso wird der 1734 gefundene „Mann im Salz“ thematisiert. Höhepunkte der Führung sind die Fahrt mit der Grubenbahn, der unterirdische Salzsee sowie die mit 65 Metern längste unterirdische Bergmannsrutsche Europas. Im Jahr 2002 wurde eine bronzezeitliche Stiege gefunden und dendrochronologisch auf 1344 v. Chr. datiert. Somit ist sie die älteste erhaltene Holztreppe Europas. Heute wird sie im sogenannten „Bronzezeitkino“ unter Tage präsentiert.

Kooperation Naturhistorisches Museum Wien - Salzwelten
Mit dem Naturhistorischen Museum in Wien besteht eine enge Zusammenarbeit. Jedes Jahr im Sommer gibt es Forschungen am Gräberfeld sowie unter Tage. Mit dem Kauf einer Eintrittskarte in die Salzwelten Hallstatt unterstützen Besucherinnen und Besucher die wissenschaftlichen Untersuchungen vor Ort. Für geschichtlich besonders interessierte Gäste wird eine „prähistorische Expedition“ im Juli und August angeboten. Begleitet von Archäologinnen und Archäologen führt die vierstündige Tour durch den prähistorischen Teil des Bergwerks und bietet Einblicke abseits der Besucherstrecke.