Salzwelten GmbH: Neuer Geschäftsführer

(Hallstatt, 9.Juli 2019) Mit 1. Juli 2019 hat Kurt Reiter die Geschäftsführung der Salzwelten GmbH von Kurt Thomanek übernommen. Zum Standortleiter Salzwelten Salzkammergut und Betriebsleiter Standseilbahn Hallstatt wurde Marc Unterberger bestimmt.

Nach 15 Jahren in verantwortungsvoller Position als Standortleiter der Salzwelten Hallstatt und Altaussee sowie Betriebsleiter der Standseilbahn Hallstatt wurde Kurt Reiter zum neuen Geschäftsführer bestimmt. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und danke den Eigentümern für Ihr Vertrauen. Ich sehe mich als Teil eines bewährten Teams und freue mich, gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft zu meistern“ so der neue Geschäftsführer. 
Reiters beruflicher Weg führte über die Dachstein Krippenstein Seilbahn (DAG)  zu den Salzwelten, wo er zuerst als Standortleiter und später auch als Betriebsleiter eingesetzt war.
„Es war die logische Konsequenz, Kurt Reiter zu bestellen. Er kennt den Betrieb sehr genau und hat als Teil des Teams maßgeblich zur Erfolgsgeschichte der Salzwelten beigetragen. Nach 12 erfolgreichen Jahren als Geschäftsführer der Salzwelten kann ich mich nun verstärkt auf die großen Herausforderungen in der Salinen Austria AG fokussieren. Ich freue mich, dass sich Kurt Reiter der Verantwortung stellt und wünsche ihm alles Gute, viel Erfolg und auch das notwendige Quäntchen Glück, das man in einer derartigen Position benötigt“ so der technische Vorstand der Salinen Austria AG Kurt Thomanek. 
Kurt Reiter stammt aus Bad Goisern, ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Seine Freizeit verbringt er in den heimischen Bergen oder auf Reisen durch ganz Europa. Seine besondere Leidenschaft gilt dem Entwurf und Bau weihnachtlicher Krippen.

Die Salzwelten GmbH ist ein Tochterunternehmen der Salinen Austria AG. Sie ist für den Betrieb sowie Vermarktung der Besucherstrecken in den Salzbergwerken zuständig. 
Neben den drei Besucherbergwerken in Hallstatt, Hallein und Altaussee  betreiben die Salzwelten eine Standseilbahn und die Aussichtsplattform „Welterbeblick“ in Hallstatt. 2018 durften die Salzwelten über 630.000 Besucherinnen und Besucher empfangen. Die Salzwelten-Shops direkt bei den Schaubergwerken in Hallstatt, Altaussee, Hallein und im Zentrum von Bad Ischl bieten Salzprodukte und Souvenirs an. 2017 wurde gemeinsam mit der Salinen Austria AG ein Onlineshop ins Leben gerufen.
Mit knapp 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Sommersaison erwirtschaftete die Salzwelten GmbH 2018 einen Umsatz von rund 12 Millionen Euro. 


Salzwelten Hallein: Salzarchäologie am Dürrnberg

(Bad Dürrnberg, 5.7.2019) Unter dem Motto „Analysieren, Erfahren, Erleben“ gewährt am 13. Juli 2019 ab 9 Uhr ein interdisziplinäres Forscherteam im Keltendorf SALINA der Salzwelten Hallein zum ersten Mal Einblicke in ihre Arbeitswelt am Dürrnberg. Besucher sind eingeladen, die Welt der Kelten mit allen Sinnen zu erfahren. Im großen Versammlungshaus werden kurzweilige Impulsvorträge von Experten gehalten. Um 10 und 14 Uhr gibt es im Keltenmuseum Hallein „Führungen zu den Originalen“.

Die Salzwelten Hallein laden gemeinsam mit dem Forschungsbereich Montanarchäologie des Deutschen Bergbau-Museums Bochum zu einem kostenlosen Erlebnistag für die ganze Familie in das Keltendorf SALINA. Das Keltendorf wurde gemeinsam mit dem Keltenmuseum Hallein nach dem Stand der Forschung gestaltet und bietet einen authentischen Einblick in die damalige Zeit.
Lange bevor Rom zur Weltmacht aufstieg, ist der Dürrnberg ein internationales Handelszentrum. Zahlreiche Funde von weltweiter Bedeutung, heute zu besichtigen im Keltenmuseum Hallein, bezeugen dies. „Der Dürrnberg ist ein einzigartiger Fundplatz der keltischen Eisenzeit: Nirgendwo sonst kann man die Lebenswelt der Menschen dieser Zeit so hautnah verstehen wie hier. Die Archäologie der vergangenen Jahrzehnte bietet hier zahlreiche neue Einblicke, die wir vor allem auch der Erhaltung von archäologischen Funden im Salz verdanken“ so Thomas Stöllner, der leitende Archäologe am Dürrnberg.

9 Mitmach-Stationen
Jede Erlebnisstation im Keltendorf ist mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten besetzt, die der interessierten Bevölkerung Rede und Antwort stehen. Im Sinne der Experimentalarchäologie werden die Ergebnisse praktisch demonstriert und Besucherinnen zum Mitmachen eingeladen. Die einzelnen Stationen folgen den ober- und untertägigen Tätigkeiten der Dürrnberger Bergleute: Brot backen, Bergmannsritschert kochen, Werkzeug schmieden, Kleidung herstellen, Leuchtspäne schnitzen oder etwa Steinsalz mit dem Pickel zerkleinern.
Eine fast ebensolange Geschichte erzählen die Funde aus dem Salzbergwerk Chehrābād im Iran. An einer Station werden die Geräte aus dem Iran und vom Dürrnberg verglichen und praktisch getestet. „Wir laden alle herzlich ein vorbeizukommen. Es ist eine einmalige Möglichkeit für unsere Gäste, mit Forscherinnen und Forschern in Kontakt zu treten und Dinge praktisch auszuprobieren. Und das bei freiem Eintritt!“ so Kurt Reiter, Geschäftsführer der Salzwelten GmbH.

CSI Dürrnberg
Besucher sind unter fachmännischer Anleitung zum Sortieren und zum Klassifizieren verschiedener Funde aus der Keltenzeit aufgefordert. Außerdem wird gemeinsam mit Anthropologen ein Skelett nach Alter und Geschlecht bestimmt. Es geht aber auch kleiner: Erst unter dem Mikroskop werden die einzelnen Bestandteile der Bergmannskost von damals sichtbar.

Abseits der Führungsstrecke
First come, first serve: Wer bei den begehrten Führungen zu den Forschungsstellen abseits der Besucherstrecke am Dürrnberg dabei sein möchte, sollte schnell sein. Es steht nur ein kleines Kontingent an Führungsplätzen zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt am 13. Juli ab 9:00 vor Ort.
Parallel zum Programm am Dürrnberg werden um 10 und 14 Uhr zwei „Führungen zu den Originalen“ durch das Keltenmuseum Hallein angeboten. 

Organisatorisches:
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und richtet sich an die interessierte Bevölkerung. Auf Familienfreundlichkeit wird besonderer Wert gelegt. 
Veranstaltungsort: Keltendorf Salina (Salzwelten Hallein): Ramsaustraße 3, 5422 Bad Dürrnberg
Veranstalter: Deutsches Bergbau-Museum Bochum, Forschungsbereich Montanarchäologie;  Am Bergbaumuseum 28, D-44787 Bochum www.bergbaumuseum.de
Partner: Salzwelten GmbH, Salzbergstraße 21, A-4830 Hallstatt  www.salzwelten.at


Salzwelten Altaussee: Neue Schaustelle „Das Glück der Kunst“ eröffnet

Über 400.000 Euro wurden in die Originallagerstätte aus dem 2. Weltkrieg investiert. Durch ein LEADER Projekt gefördert, konnte ein wichtiges Stück Zeitgeschichte erhalten werden.

(Altaussee, 10.Mai 2019) Die feierliche Eröffnung fand am 10. Mai 2019 statt. 130 geladene Ehrengäste folgten den Worten von Gerald Loitzl, Bürgermeister Altaussee, Kurt Thomanek, Technischer Vorstand Salinen Austria AG, Dr. Monika Löscher, Provenienzforschung Wien, Michaela Grubesa, Landtagsabgeordnete zum Steirischen Landtag und Dr. Hannes Androsch.

Aufwendige Umbauarbeiten
Auf besonderes Interesse stießen die Ausführungen zum Umbau der neuen Schaustelle durch Kurt Reiter, designierter Geschäftsführer der Salzwelten GmbH und Mag. Michaela Maria Fuchs, der Ausstellungsgestalterin. Im Anschluss wurden die Ehrengäste durch die neuen Räumlichkeiten geführt.

Die Gesamtkosten der Baustelle belaufen sich auf knapp über 400.000 Euro, 216.341 Euro wurden zur Förderung eingereicht. 86.537 Euro Förderung wurden im Rahmen eines LEADER Projektes lukriert und somit vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, dem Land Steiermark und der Europäischen Union unterstützt. „Wir sind sehr dankbar für die Förderung. Ohne sie wäre es sehr schwierig geworden, die Schaustelle zu realisieren. Wir hoffen nun auf viele interessierte BesucherInnen auch aus der Region“ so Kurt Reiter.

74 Jahre nach Kriegsende war die historische Holzkonstruktion des ehemaligen Lagerraumes für Kunst- und Kulturgüter, des sogenannten „Springerwerks“ durch den Bergdruck gefährdet. Im Jahr 2018 wurde beschlossen, diese historische Stätte vor dem Verfall zu bewahren, zeitgemäß zu inszenieren und für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Wo es möglich war, wurde das alte Holz wiederverwendet, musste aber vielerorts ergänzt werden. Konzeptioniert wurde die Ausstellung von Mag. Michaela Fuchs (Kulturfux) in enger Abstimmung mit Expertinnen des Bundesdenkmalamtes und des Kunsthistorischen Museums Wien. „Bei der Recherche war es eine große Herausforderung, die Fakten von Mythen zu trennen. Die gezeigten Gemälde und andere Ausstellungsstücke waren definitiv in Altaussee eingelagert.“ zeigt sich Michaela Fuchs zufrieden.

Repliken & Originale
Neben zahlreichen Repliken wie einem Abguss von Michelangelos Madonna aus Brügge, dem Genter Altar, dem Tassilo Kelch, Partituren von Anton Bruckner und Werken von Vermeer, Rembrandt, Tintoretto sind im Zuge der Recherche zwei originale Ölgemälde 

aus dem 18. Jahrhundert aufgetaucht, die die Kunstgüterbergung mitgemacht haben. Sie wurden der Belegschaft des Salzbergbaues Altaussee nach dem Krieg als Dank für Ihre Mithilfe überlassen und werden nun im Springerwerk als Dauerleihgabe gezeigt.

Zu Besichtigen während der Führungen durch die Salzwelten Altaussee.


Cartoonausstellung "Kind und Kegel"

Am 12. April um 19:00 Uhr eröffnen die Salzwelten Altaussee die Kunst-Saison 2019. Die Ausstellungsreihe „Kunst am Steinberg“ versammelt dieses Jahr komische Bilder zum Thema „Kind und Kegel“.

Bereits zum elften Mal stellen die Salzwelten Altaussee die Ausstellungsräume des Steinberghauses in Altaussee in den Dienst der Kunstförderung. Besucher erwartet ein lustiger Rundgang durch die verrückte Welt der Familie. Wer spielt gern Mutter-Vater-Kind? Woran erkennt man einen Babysittich? Was passiert, wenn Helikoptereltern nicht fliegen können? Und wo kommen eigentlich all die Babys her? – Gäste der Ausstellung erfahren endlich alles, was sie schon immer über das irrwitzige Familienleben der Zweibeiner wissen wollten!

31 der besten CartoonistInnen des deutschen Sprachraums haben zum Stift gegriffen. Zu sehen sind über 130 Bilder von Renate Alf, BECK, BURKH, Michael Dufek, Markus Grolik, Anton Heurung, Dorthe Landschulz, Matrattel, Oliver Ottitsch, Elisabeth Semrad und vielen mehr.
Die von Franz und Matthias Hütter kuratierte Ausstellung ist von 12. April bis 27. Oktober täglich geöffnet.

Einladung zur Vernissage
Die amüsante Bilderschau im Altausseer Steinberghaus wird am 12. April um 19 Uhr eröffnet. Ausgewählte KünstlerInnen stehen für Fragen und Interviews zur Verfügung. Die Ausstellung kann während der Betriebszeiten der Salzwelten Altaussee bei freiem Eintritt besucht werden.
Adresse: Lichtersberg 25, 8992 Altaussee. Um Anmeldung wird unter info@salzwelten.at gebeten.


Salzwelten Hallein - 200 Jahre Stille Nacht: Sonderführungen "Mit Gruber in die Grube"

Am Samstag, 24.11.2018, wurde die Führung von Kurt Thomanek (Geschäftsführer Salzwelten GmbH), Dr. Eveline Sampl-Schiestl (Stadträtin für Kultur- und Jugendangelegenheiten in Hallein), Mag. Florian Knopp (Direktor Stille Nacht- und Keltenmuseum Museum Hallein) und Franz Pölzleitner (Geschäftsführer Gästeservice Tennengau) offiziell vorgestellt.

Adventliche Sonderführungen

In Zusammenarbeit mit dem Stille Nacht Museum Hallein und den „Halleiner G‘schichten“ wurden adventliche Sonderführungen durch das Schaubergwerk gestaltet. Termine am 1.,8.,14.,15., und  22. Dezember, die Führungen starten jeweils um 15:30 Uhr.

Franz Xaver Gruber (dargestellt von Heimo Thiel) oder seine Tochter Elisabeth (dargestellt von Martina Mathur), präsentieren ihre Sichtweise auf das Salzbergwerk sowie Leben und Wirken des berühmten Komponisten. Gemeinsam mit einem Salzwelten Guide führen die historischen Persönlichkeiten durch die Stollen der Salzwelten am Dürrnberg.  „Franz Xaver Gruber war persönlich im Salzbergwerk am Dürrnberg. Daher war der Schritt zu einer Sonderführung im Zuge der Landesausstellung naheliegend“ so Kurt Thomanek, Geschäftsführer der Salzwelten und CTO der Salinen Austria AG.

In rund zwei Stunden erzählen Gruber und die Salzwelten Guides vieles über den Salzabbau aber auch Anekdoten aus Grubers Leben. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Familientauglichkeit. Junge Besucherinnen und Besucher gehen mit einer eigenen Laterne durch den Berg und erhalten als Erinnerung einen Bastelbogen mit der „Halleiner Blende“, der damals üblichen Grubenlampe.

28 Jahre wirkte der berühmte Komponist in Hallein und besuchte auch das Bergwerk, ein Eintrag im Gästebuch zeugt davon. Was die wenigsten wissen: Der Nachlass des Komponisten wurde während des 2. Weltkriegs in den Salzwelten Hallein bombensicher eingelagert. Obwohl vieles den Krieg unbeschadet überstanden hat, ist seine selbstgebaute Weihnachtsgrippe in den Stollen verschollen. Dank detailgenauer Beschreibungen und Skizzen wurde die Krippe anlässlich des Jubiläumsjahres nachgebaut und wird während der Führung in den Salzwelten präsentiert.

Alle Besucherinnen und Besucher erhalten ein Erinnerungsfoto, Kinder erwartet eine kleine Überraschung für zu Hause. Der Eintritt im neu gestalteten Stille Nacht Museum Hallein ist inkludiert. Reservierung unter hallein@salzwelten.at oder +43 (0) 6132 200 8511 erforderlich. Auch individuell für Gruppen buchbar. Preis: € 17.-