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School Groups

Learn right there where it actually happened

Salt. A valuable natural resource that played a huge role in the history of Altaussee. During your next school trip to Salzwelten Altaussee, we will tell you exactly why that is. Take part in our special program “Underground Classroom”, combine theoretical knowledge with hands-on experiences, so that what you learn sticks in your memory even better. History you can touch and experiment with. We make learning fun!


The Underground Classroom

Here with us, every school class receives a special Salzwelten package at no extra cost. This includes:

  • a “salt researcher bag”
  • various salt products
  • detailed information on the topic of salt
  • instructions for a range of experiments
  • a small saltshaker for every pupil
  • a DIN A2 annual planner with class photo as a souvenir of this extraordinary learning experience below ground

The Mine Quiz: € 300,-- for your class fun fund!

If you pay close attention during the guided tour of the mine, you will have the opportunity to win € 300,- for your class’s extra-curricular activity fund!

Pick up the “Mine Quiz” at the salt-mine ticket office and answer the questions the best you can. We will conduct a drawing for the prize money at the end of the year.

 


Prices

Here you will find current prices for school groups..

Prices

PACKAGES FOR SCHOOL CLASSES

Salt mine and ...

Entrance fee and special school tour “Underground Classroom” (duration: ca. 90 minutes)
School tour and creativity program at the special exhibition in Schloss Trautenfels

Price: 13.00 EUR per person
(every 11th person free)

  • Entrance fee and special school tour “Underground Classroom” (duration: ca. 90 minutes)
  • Guided school program at Kammerhof Museum Bad Aussee
    Select from different theme tours (duration: 90 minutes)

Price: 13.50 EUR per person
(every 11th person free)

  • Entrance fee and special school tour “Underground Classroom” (duration: ca. 90 minutes)
  • 3 Lakes Tour basic: Grundlsee – Toplitzsee – Kammersee
    (return from Gössl by own bus; duration ca. 2 ½ hours)

Price: 20.00 EUR per person
(every 11th person free)

Entrance fee and special school tour “Underground Classroom” (duration: ca. 90 minutes)
School tour and creativity program at the special exhibition in Schloss Trautenfels

Price: 13.00 EUR per person
(every 11th person free)

  • Entrance fee and special school tour “Underground Classroom” (duration: ca. 90 minutes)
  • Guided school program at Kammerhof Museum Bad Aussee
    Select from different theme tours (duration: 90 minutes)

Price: 13.50 EUR per person
(every 11th person free)

  • Entrance fee and special school tour “Underground Classroom” (duration: ca. 90 minutes)
  • 3 Lakes Tour basic: Grundlsee – Toplitzsee – Kammersee
    (return from Gössl by own bus; duration ca. 2 ½ hours)

Price: 20.00 EUR per person
(every 11th person free)


Lehrer*Innen aufgepasst:  Exkursionsdesigns

Hier findest du neben spannendem Salzwissen auch Versuchsanleitungen sowie verschiedenste Exkursionsdesigns zum Download. Damit kannst du deinen Schüler*Innen praxisnah alle wichtigen Details zum lebenswichtigen Mineral Salz näherbringen.

Salziges Wissen

Salz zählt zu den ursprünglichsten und wichtigsten Naturprodukten und ist für den Menschen unverzichtbar. Doch Salz ist nicht gleich Salz:Die verschiedenen Salzarten unterscheiden sich hinsichtlich Gewinnungsmethode und Ursprung.

Steinsalz: Im Salzbergwerk mit Tradition gewonnen

Steinsalz liegt im Gestein eingebettet und wird bergmännisch gewonnen. Die Salzbrocken werden dabei mit Werkzeugen aus dem Berg herausgebrochen und im Gegensatz zur Siedesalzgewinnung trocken abgebaut. Nachdem das Steinsalz aus dem Berg gebrochen wurde, wird es vorverlesen, zerkleinert und vermahlen. Nur hochreine Salzadern sind für dieses Trockenabbauverfahren geeignet. 

Zu den Besonderheiten des Steinsalzes aus dem Salzkammergut zählen die Naturbelassenheit, die milde Geschmacksnote und die feine hell-beige Färbung. Die Farbe ergibt sich unter anderem durch den Eisengehalt und der einzigartigen Mineralstoffzusammensetzung. Wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente wie Calcium, Magnesium und Eisenoxid machen es zu einer weltweiten Besonderheit.

Weitere bekannte Steinsalze sind unter anderem

  • das rosafarbene Himalayasalz aus dem Salzgebirge in Pakistan
  • das Kalaharisalz aus der Kalahariwüste oder
  • das persische Blausalz aus dem Iran.

Die unterschiedlichen Farben werden durch unterschiedlich eingelagerte Mineralien erzeugt. Im Gegensatz zu unserem heimischen Steinsalz müssen diese nach Österreich importiert werden.

Steinsalz-Tipp: Das Steinsalz eignet sich aufgrund der Naturbelassenheit und dem milden Geschmack hervorragend für die bewusste Küche.

 

Von der Sole zum Siedesalz

Unser BAD ISCHLER Siedesalz findet seinen Ursprung im Urmeer und hat sich vor 250 Millionen Jahren in unseren Alpen abgelagert. Salz ist ein Mineral und besteht aus Natriumionen und Chloridionen. Seine chemische Bezeichnung lautet Natriumchlorid (Kochsalz, kurz NaCl).

Bei der Gewinnung von Siedesalz wird salzhaltiges Wasser, die sogenannte Sole, aus dem Berg gewonnen und anschließend in der Saline verdampft. Durch senkrechte Bohrungen wird zuerst Wasser in die Kaverne, ein unterirdischer Hohlraum, eingeleitet.

Das Wasser löst Salz aus dem Gestein. Man spricht hierbei vom Nassabbau von Salz. Diese Sole wird gereinigt und verdampft. Je weißer das Salz, desto reiner ist es.

Mit einem Natriumchlorid-Gehalt von über 99,6% zählt unser BAD ISCHLER Siedesalz zu den reinsten und hochwertigsten Kristallsalzen – gewonnen aus den österreichischen Alpen. 

Siedesalz eignet sich nicht nur als Speisesalz, es ist auch in anderen Bereichen vielseitig einsetzbar:

  • Als Pharmasalz für medizinische Zwecke
  • In Form von Salztabletten zur Aufbereitung von Trinkwasser und zur Desinfektion von Schwimmbadwasser
  • Als Industrie- und Viehsalz

Siedesalz-Tipp: Feines Siedesalz eignet sich ideal zum Fermentieren von Lebensmitteln.

Meersalz: Durch Sonne und Wind gereift

Meersalz entsteht durch die Verdunstung von Meerwasser in natürlichen Lagunen oder künstlichen Becken. Durch Sonne und Wind verdunstet das Wasser in den flachen Wasserbecken und die Salzkonzentration steigt an. Das Meerwasser wird bei immer weiter steigendem Salzgehalt in ein Erntebecken geleitet. Dort wird das Meersalz schließlich kristallisiert und aus dem Wasser geschöpft. 

Meerwasser enthält rund 3,5 Prozent an gelösten Salzen. Das ist lediglich ein Durchschnittswert, denn der Salzgehalt unterscheidet sich von Gewässer zu Gewässer. In kühleren Meeren oder Meeresbecken mit Süßwasserzufuhr ist der Salzgehalt eher niedrig. Der Salzgehalt von Gewässern in Gebieten mit starker Verdunstung ist hingegen höher. Das Tote Meer weist beispielsweise einen Salzgehalt von circa 28 Prozent auf.

Typisch für das Meersalz ist die natürliche, grobe Kornstruktur. Im Meersalz sind geringe Mengen von Kalium, Magnesium und dem Spurenelement Mangan enthalten.

Meersalz-Tipp: Das grobkörnige Meersalz eignet sich gut zum Einreiben von Geflügel und Fleisch.

Unser Salz in Österreich bildete sich vor rund 250 Millionen Jahren. Doch wie gelangte das weiße Gold überhaupt in unsere Alpen?
Das kann anhand der „Barren-Theorie“ des schwedischen Geologen Carl Ochsenius von 1877 erklärt werden:

Eine Meeresbucht wurde durch eine Untiefe (Barre), die durch eine Hebung oder Senkung des Meeresbodens entstand, vom restlichen Ozean abgetrennt. Noch existierte eine Verbindung zum offenen Meer durch die laufend salzhaltiges Meerwasser nachströmte.

Das heiße Klima am Ende des Erdaltertums führte zu einem stärkeren Verdampfen des Wassers im Randmeer als vom Ozean nachfloss. Der Verdunstungsprozess dauerte Millionen von Jahre und führte zu typischen Ablagerungen der im Meerwasser gelösten Stoffe: Karbonate, Sulfate und Salze. Der vollständige Verdunstungsprozess dauerte so lange an, bis das gesamte Meerwasser gänzlich verdampft war.

Die Salzablagerungen wurden im Erdmittelalter mit Schutt und Sand vom Festland bedeckt und später nachdrängendes Meerwasser lagerte seine Sedimente darüber. Vor 240 Millionen Jahren wurde das Gebiet des Salzkammerguts abermals vom Meer überflutet, Kalk- und Dolomitschichten lagerten sich ab.

Am Ende des Erdmittelalters, begann sich der Urozean zu schließen und die Salzablagerungen wurden überschoben. 

Als vor etwa 100 Millionen Jahren die Alpen entstanden, wurde das Salz zusammen mit seinen Deckschichten von den Erdplatten überschoben. Mit der Hebung der Alpen wurden die Meeresablagerungen gekippt und zerbrochen. Die sehr weichen und formbaren Salzablagerungen wurden schließlich dort abgelagert, wo wir sie heute abbauen. Durch das Gewicht der Kalkgebirge werden die weichen, plastischen Salzstöcke nach oben gedrückt, dicht ummantelt von einer schützenden Tonschicht. Ein Vorgang der bis heute andauert.

Das BAD ISCHLER Salz hat also seinen Ursprung im Urmeer und bis heute ist es in seiner reinen und natürlichen Form, in den Tiefen der österreichischen Alpen, erhalten und wird dort mit Sorgfalt und Leidenschaft abgebaut.

„Auf Gold kann man verzichten, nicht aber auf Salz.“

Warum ist das so und welche Mengen Salz werden empfohlen?

Unser täglich Salz bringt uns Schmalz

Der Körper eines Erwachsenen enthält von Natur aus je nach Gewicht und Größe etwa 150 bis 300 g Salz. Natriumchlorid (Kochsalz, kurz NaCl) ist ein lebenswichtiger Mineralstoff für unseren Körper und für entscheidende Funktionen verantwortlich. Es reguliert den Blutdruck sowie auch den Flüssigkeitshaushalt. Zu wenig Salz kann somit wichtige Körperfunktionen beeinträchtigen.

Die Osmose, Grundlage für den Zellstoffwechsel, wird ausschließlich durch die Salzkonzentration in den Zellen gesteuert. Jede kleinste Aktivität unseres Körpers ist somit nur durch das Vorhandensein von Salz möglich.

Salz richtig dosiert

Doch wieviel Salz braucht der Körper? Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt Erwachsenen eine maximale Salzaufnahme von ca. 5 Gramm pro Tag, um alle wichtigen Funktionen im Körper unterstützen zu können. Diese Menge entspricht in etwa einem Teelöffel Salz. Kinder benötigen weniger Gramm, entsprechend ihrem geringeren Energiebedarf.

Bei einer ausgewogenen Ernährung werden etwa drei Viertel des täglichen Salzbedarfs mit Nahrungsmitteln aufgenommen. Ein Viertel wird durch Speisesalz abgedeckt, das zum Kochen und Würzen verwendet wird. Das deutsche Bundesministerium für Risikobewertung empfiehlt, dass ein Erwachsener die Mindestmenge von 1,4 Gramm pro Tag nicht unterschreiten sollte, um den Salzverlust auszugleichen.

Menschen mit erhöhtem Energiebedarf, zum Beispiel Sportler, sollten auf eine ausreichende Salzzufuhr achten. Es gilt also die richtige Dosierung für den eigenen Körper zu finden.

Salzige Versuche

Versuch: Wasser löst Salz

Du benötigst

  • Eine flache Glasschale
  • Salz
  • Gries
  • Eine Lupe oder ein Mikroskop

Versuch

  • Gib Wasser und einige Salzkristalle in die flache Glasschale
  • Beobachte sie mit dem Vergrößerungsglas bzw. mit dem Mikroskop. Die Salzkristalle werden kleiner und kleiner, bis sie schlussendlich ganz verschwinden.
  • Mache jetzt den gleichen Versuch mit Wasser und Gries. Was beobachtest du?

Versuch: Physikalische Trennmethoden

Du benötigst

  • Wasserglas
  • je 1 Löffel Salz und Gries
  • Kaffeefilter
  • Kochtopf

Versuch

  • Gib in das Wasserglas sowohl Salz als auch Gries und rühre gut um, bis sich das Salz aufgelöst hat.
  • Wenn du nun diese Mischung aus Salz, Wasser und Gries wieder in seine einzelnen Bestandteile trennen möchtest, musst du unterschiedliche Methoden anwenden.
  • Den Gries kannst du herausfiltern, indem du den gesamten Inhalt des Glases durch einen Kaffeefilter gießt: der Gries bleibt sichtbar im Filter zurück. Koste nun das durch den Filter geflossene Wasser. Wurde auch das Salz herausgefiltert?
  • Um das Salz aus dem Wasser herauszubekommen, musst du eine andere physikalische Trennmethode anwenden: du schüttest die Salzlösung in einen Kochtopf und bringst sie am E-Herd zum Sieden, und zwar so lange, bis das Wasser verdampft ist. Im Topf bleibt eine weiße Kruste zurück. Überprüfe nun den Geschmack des Rückstandes!

Versuch: 3 + 1 = 3 ??

Du benötigst

  • Gurkenglas
  • Salz
  • Gries

Versuch

  • Fülle das Gurkenglas zu etwa dreiviertel (ca. 0,5 Liter) mit Wasser und markiere den Wasserstand.
  • Gib nun das Salz dazu, verrühre gut, bis sich das Salz aufgelöst hat. Überprüfe den Wasserstand.
  • Zum Vergleich kannst du dasselbe mit der gleichen Menge Wasser und der gleichen Menge Gries versuchen. Was stellst du fest?

Erklärung

Ein „Salzkorn" besteht aus vielen winzig kleinen Teilchen, die man nicht sehen kann. Kommt ein Salzkörnchen mit Wasser in Kontakt, so bröckeln die kleinen Salzteilchen vom größeren Salzkorn ab.

Man muss sich Wasser so vorstellen, dass zwischen den einzelnen Wasserteilchen „Hohlräume" oder „Lücken" vorkommen. In genau diese Hohlräume „passen" die aufgelösten Salzteilchen. Sie verschwinden sozusagen in den Lücken und deshalb steigt der Wasserspiegel nicht!

Wenn wir von Salz sprechen, so meinen wir meist Kochsalz. Allerdings gibt es in der Chemie eine Menge von Salzen. Salze entstehen, wenn man eine Säure mit einer Lauge vermischt.

Beim Kochsalz (chemisch: Natriumchlorid – NaCl) handelt es sich dabei um Salzsäure (chemische Formel: HCl) und Natronlauge (NaOH). Dabei entsteht Kochsalz und Wasser. Diese Verbindung aus Natrium und Chlor lässt sich auch wieder trennen.


Versuch: Zerlegung von Kochsalz in Natrium und Chlor

Du benötigst

  • Gurkenglas
  • 2 Drähte
  • 3 Esslöffel Salz
  • 4,5 Volt Batterie
  • Wasser

Versuch

  • Fülle das Glas mit Wasser, gib 3 Esslöffel Salz dazu und rühre so lange um, bis sich das Salz aufgelöst hat.
  • Jetzt wickelst du je einen Draht um die beiden Pole der Batterie, die beiden anderen Enden hängst du in die Salzlösung. (Achtung: die beiden Drähte dürfen einander nicht berühren!)
  • Jetzt beginnt es an den beiden Enden unterschiedlich stark zu blubbern. Der elektrische Strom trennt jetzt das Kochsalz in seine beiden Bestandteile Natrium und Chlor.
  • An dem Draht, der mit dem Minuspol (der längere) verbunden ist, verbindet sich Natrium mit Wasser zu Natronlauge.
  • Am Pluspol (der kürzere Pol der Batterie) steigen gelb-grüne Bläschen auf, Chlor, welches sich teilweise gleich wieder mit dem Kupfer zu Kupferchlorid verbindet. Wenn du vorsichtig in das Glas riechst, kannst du den typischen Chlorgeruch erkennen.

Erklärung

Wenn Salz in Wasser gelöst wird, wird die Verbindung von Natrium und Chlor gelöst. Dabei gibt das Natrium sein einziges Elektron der äußersten Schale an das Chlor ab, das nun 8 Elektronen in der äußersten Schale hat, was jedes Atom gerne haben möchte (die Chemiker nennen die den Edelgaszustand).

Das Natrium hat jetzt ein Elektron zu wenig und ist deshalb positiv geladen, wir sprechen vom Na+  -Ion. 

Das Chlor hingegen hat nun ein Elektron mehr und ist jetzt negativ geladen, wir sprechen vom Cl-  -Ion. (Ionen sind elektrisch geladenen Teilchen).

Wenn du nun eine Stromquelle (zwei Elektroden in die Lösung hängst), wandern die Cl - - Ionen zum Pluspol und geben dort ihr Elektron an den Pol ab. Somit sind sie elektrisch neutral und entweichen an diesem Pol als Chlorgas.

Die Na+ - Ionen wandern zu Minuspol, erhalten dort ein Elektron und es entsteht metallisches Natrium. Das reagiert aber sofort mit dem Wasser zu Natronlauge. Es entweicht Wasserstoff.

Bevor die Konservendose und der Tiefkühlschrank erfunden waren, wurde unter anderem Salz zum Haltbarmachen von Lebensmitteln verwendet.
Salz wird traditionell zur Konservierung von Fleisch (Pökeln, Suren), Fisch (etwa Salzhering), Gemüse (Sauerkraut) usw. verwendet. Bereits die Ägypter kannten diesen Trick und haben so ihre Speisen haltbar gemacht, auf Schiffsreisen wurde Pöckelfleisch mitgenommen.


Versuch: Essiggurken selbst herstellen

Du benötigst

  • 1/2 kg kliene Gurken
  • 1/4 Liter Essig
  • 1/4 Liter Wasser
  • 1 Esslöffel Salz

Versuch

  • Die Gurken in eine Schüssel legen, mit kaltem Wasser bedecken und über Nacht stehen lassen. Dann abspülen und gut abtrocknen.
  • Gurken (sowie Estragon, Dill sowie und Weinblätter zusammen mit den Pfefferkörnern) lagenweise in ein sauberes Gefäß schichten.
  • Das Wasser mit dem Essig und dem Salz verrühren und über die Gurken gießen, so dass sie davon völlig bedeckt sind.
  • Einen flachen Teller auf das Gefäß setzen und mit einem Stein beschweren.
  • Die Gurken an einem kühlen Platz mindestens 4 Wochen stehen lassen, gelegentlich kontrollieren. Bildet sich nach einiger Zeit an der Oberfläche eine weißliche Hefeschicht, die Gurken abspülen und die Flüssigkeit erneuern.

Tipp!

Um Hefe- oder Schimmelbildung zu vermeiden, kann man die Gurkenlake zusätzlich mit etwas neutralem Speiseöl abdecken. Das Speiseöl lässt sich später ganz einfach mit einem Esslöffel wieder von der Oberfläche abnehmen.

Schon vor etwa 1500 Jahren kannten die Menschen im Fernen Osten die Möglichkeit, Speisen und Getränke zu kühlen. Dazu wird Eis zerstoßen und mit Salz vermengt. Die so entstandene "Kältemischung" kann unter idealen Bedingungen bis -21° abkühlen!

Diese Methode wurde erst Jahrhunderte später von Seefahrern nach Europa gebracht. Dazu wurden im Winter aus der Eisdecke von Seen und Flüssen Eisquader geschnitten, die dann in tiefen Erdkellern mit Stroh bedeckt gelagert wurden. Damit wurden dann im Sommer Getränke gekühlt. Wenn man besonders tiefe Temperaturen benötigte, zerstieß man das Eis und mischte es mit Salz, um die erwähnte Kältemischung zu erzeugen.


Versuch: Kältemischung

Du benötigst

  • ca. 1/2 kg Eis oder Schnee
  • 150 g Salz
  • Gurkenglas
  • Kochlöffel
  • Hammer
  • Geschirrtuch

Versuch

  • Packe die Eiswürfel in das Geschirrtuch und lege es auf die schlagfeste Unterlage. Zertrümmere nun die Eiswürfel mit dem Hammer möglichst klein (Aufpassen, dass du nicht deine Finger erwischst!)
  • Fülle nun 2-3 cm davon in das Gurkenglas, darüber streust nun eine etwa 1 cm dicke Schicht Salz, darüber wieder Eis usw.
  • Rühre jeweils mit einem Kochlöffel um.
  • Stecke nun bevor die Masse zu hart wird, das Thermometer in das Gemisch und verfolge, wie die Temperatur absinkt.

Erklärung

Wenn man Salz und Wasser vermischt, so möchte sich das Salz immer im Wasser lösen. Bei diesem Versuch muss aber erst das Eis geschmolzen werden, bevor sich das Salz im Wasser lösen kann.

Das Eis beginnt an der Oberfläche zu schmelzen, und sofort löst sich das Salz mit dem Wasser. Diese Reaktion benötigt aber auch Wärme, um überhaupt ablaufen zu können. Diese Wärme wird der Umgebung entzogen, welche dadurch immer weiter abkühlt. Dadurch entstehen Temperaturen bis -21° C!

Diese Technik war bereits den Römern bekannt. Die benutzten damals Salze, die sich an den Wänden der Pferdeställe gebildet hatten. Dabei handelt es sich nicht um Kochsalz, sondern um Salpeter, welches hauptsächlich aus Ammoniumnitrat besteht. Ammoniumnitrat entsteht, wenn Gülle von Bakterien zersetzt wird. Auch die Soldaten Napoleons nutzten diese Technik, die damals aber mehr ein Nebenprodukt der Herstellung von Schießpulver war. Das Schießpulver für die damaligen Gewehre wurde nämlich auch aus Salpeter, Holzkohle und Schwefel hergestellt.

Im Meer liegen und dabei ein Buch lesen - diese Bilder sieht man oft, wenn Fotos vom Toten Meer gezeigt werden. Nur dort kannst du dich fast wie auf einer Luftmatratze auf das Wasser legen. Das funktioniert, weil der Salzgehalt des Wassers sehr hoch ist.

Im Mittelmeer ist der Salzgehalt des Wassers bei ca. 3%. Im Toten Meer hingegen liegt er bei sagenhaften 30%! Nur ganz wenige Lebewesen können unter diesen Bedingungen überleben. Daher kommt auch der Name "Totes Meer". Ohne Schwimmbewegungen geht der Mensch im Süßwasser unter. Auch ein frisches Ei sinkt im Süßwasser zu Boden.


Versuch: Das schwebende Ei

Du benötigst

  • Gurkenglas
  • Esslöffel
  • Salz
  • 1 frisches Ei

Versuch

  • Lege das Ei vorsichtig mit Hilfe des Löffels auf den Boden des Gurkenglases.
  • Gib nun einen Esslöffel Salz ins Wasser und rühre vorsichtig um, damit das Ei nicht bricht. Was ist passiert?
  • Gib mehr Salz zum Wasser bis das Ei aufschwimmt. Im Salzwasser ist der Auftrieb größer als im Süßwasser.
  • Was kannst du tun, damit das Ei wieder zu Boden sinkt?

Erklärung

Grund für dieses Phänomen ist der physikalische Auftrieb: jeder Körper wird im Wasser leichter, und zwar genau um so viel, wie das verdrängte Wasser wiegt.

Ein 3 dm³ großer Stein wiegt in der Luft etwa 7,5 kg. Im Wasser wiegt er um 3 kg weniger, da er 3 dm³ Wasser (= 3 kg) verdrängt. Also wiegt er nur mehr 4,5 kg.

Wenn:

  • das Gewicht größer ist als der Auftrieb (z.B. Eisen - 7,8 kg/dm³), dann geht der Körper unter
  • das Gewicht kleiner ist als der Auftrieb (z.B. Holz - 0,5 kg/dm³), dann schwimmt der Körper
  • das Gewicht gleich ist dem Auftrieb (z.B. Fisch), dann "schwebt" der Körper

Das Ei hat eine Dichte (=Gewicht von 1 cm³) von etwa 1,1 g/cm³. Süßwasser hat eine Dichte von 1 g/cm³ --> das Ei geht unter. Salzwasser aus dem Toten Meer hat eine Dichte von ca. 1,3 g/cm³ --> das Ei steigt nach oben.

Versuch: Salzkristalle wachsen lassen

Du benötigst

  • ca. 5 Kafeelöffel feines Salz
  • Heißes Wasse
  • 2 Trinkgläser
  • Einen Löffel
  • Einen Bleistift
  • Einen Kaffeefilter oder eine Küchenrolle
  • Einen Naturfaden (Wolle oder Spagat)

 

Versuch

  • Erhitze das Wasser in einem Wasser kocher oder in einem Topf.
  • Gib ca. 4 Kaffeelöffel Salz in ein hitzefestes Glas und gieße ca. 150 ml heißes Wasser darauf. Ruhre um, bis sich das Salz vollständig aufeglöst hat.
  • Wenn sich das Salz aufgelöst hat, wiederhole den Vorgang, bis sich das Salz nicht mehr ihm Wasser löst, die Flüssigkeit also „gesättigt“ ist. Sobald das Wasser „gesättigt“ ist, nimmt es kein Salz mehr auf. Das Salz setzt sich am Glasboden ab.
  • Trenne nun das Wasser vom nicht mehr lösbaren Salz. Verwende dafür einen Kaffeefilter oder eine Küchenrolle. Fülle das Salzwasser in ein anderes Glas um.
  • Wickle den Naturfaden um einen Bleistift und lege den Bleistift über das Glas. Der Faden muss mit dem Salzwasser in Kontakt sein.
  • Stelle das Glas an einen warmen Ort. Du kannst es z.B. auf den Heizkörper stellen. Nun musst du geduldig sein und einige Tage abwarten.

Tipp! Je länger du wartest, desto größer werden die Kristalle!

Exkursionsdesign zum Download

Download: Experiment Salzkristalle

Das Unterrichtsmaterial wurde sorgfältig in Zusammenarbeit mit dem Verein Land schafft Leben erstellt.
Hier findest du noch mehr Infos zum Thema Salz für deinen Unterricht.

Download: Unterrichtsvorschlag Download: Arbeitsblatt Download: Arbeitsblatt Lösung Download: Experiment Salzkristalle

Das Unterrichtsmaterial wurde sorgfältig in Zusammenarbeit mit dem Verein Land schafft Leben erstellt.
Hier findest du noch mehr Infos zum Thema Salz für deinen Unterricht.

Download: Unterrichtsvorschlag Download: Arbeitsblatt 1 Download: Arbeitsblatt 2 Download: Arbeitsblatt 2 Lösung

Das Unterrichtsmaterial wurde sorgfältig in Zusammenarbeit mit dem Verein Land schafft Leben erstellt.
Hier findest du noch mehr Infos zum Thema Salz für deinen Unterricht.


Good to know before your visit

The themes covered in the “Underground Classroom” are perfectly suited for children 6 to 15 years of age.

The “Underground Classroom” lasts approximately 1 ½ hours.

In order to give you and your students the best experience possible, we limit the maximum group size to 80 people. If groups have to be divided up, the next group follows roughly 15-30 minutes later.

Temperatures inside the Altaussee salt mine constantly hover around 7°C year-round. Regardless of the weather outside or season, inside the mountain is always cool. Which means, always ensure your pupils are wearing warm clothes and sturdy shoes. At that point, nothing will get in the way of exciting hours spent inside the salt mine!

The guided tours are in German or English. However, other languages are also available using the "Salzwelten Destination Guide", which you can download to your own smartphone for free from the App Store or Google Play Store.

Free bus parking is located right next to the entrance of the salt mine.

Reserve now

Make the reservations for your class now: either by email to info@salzwelten.at or by phone +43 61 32 200 2400.

Contact

Salzwelten Destination Guide & Audio Guide

Hier können Sie sich Ihren Audioguide für die Salzwelten herunterladen. Es sind die Standorte Hallein, Hallstatt und Altaussee auf dieser App zusammengefasst.