Hallstatt – die Schatzkammer der ArchäologInnen

Auch in der internationalen Welt der Archäologie ist Hallstatt ein absoluter Hotspot. Jahr für Jahr kommen ForscherInnen aus dem Naturhistorischen Museum in Wien hierher, um an den Grabungen in Hallstatt weiterzuarbeiten und Stück für Stück verschiedene Fragmente der Vergangenheit ans Tageslicht zu bringen.

Seit dem 18. Jahrhundert ist Hallstatt aufgrund seines außergewöhnlich reichen hallstattzeitlichen Gräberfeldes weltberühmt. Kostbarkeiten aus nahezu der gesamten damals bekannten Welt wurden in den Gräbern am Hallstätter Gräberfeld gefunden - eine echte archäologische Schatzkammer! So ist es nicht weiter verwunderlich, dass jedes Jahr ForscherInnen des Naturhistorischen Museums (NHM) in Wien zu Forschungszwecken nach Hallstatt kommen.

Basis für heutige Bergbauforschung

Seit 1960 werden jedes Jahr Grabungskampagnen im Bergwerk durchgeführt, seit 1992 auch im Gräberfeld. Die wissenschaftliche Arbeit in den Tiefen des Salzberges, die vier Jahrzehnte lang vom Pionier der österreichischen Bergbau-Archäologie, Fritz Eckart Barth, geleistet wurde, schuf die Basis für die heutige Bergbauforschung. So konnten einzigartige Erkenntnisse über das Zusammenleben der Menschen in prähistorischer Zeit gewonnen werden - wie sie lebten, wie sie sich ihre Arbeit aufteilen, wie sie das Jahr verbrachten.

Wichtige Informationen

Sie möchten mehr über die Forschung der ArchäologInnen des NHM Wien erfahren? Hier gelangen Sie zur Website des Naturhistorischen Museums Wien mit dem Schwerpunkt Hallstatt, auf der Sie sich weiter informieren können.